Google Ads optimieren: 7 wichtige Schritte für bessere Kampagnen
Google Ads optimieren bedeutet nicht, möglichst häufig Einstellungen zu verändern. Entscheidend ist, anhand realer Kampagnendaten herauszufinden, welche Suchbegriffe, Keywords, Regionen, Anzeigen und Landingpages tatsächlich zu relevanten Anfragen beitragen.
Gerade bei lokalen Dienstleistern kann eine gezielte Optimierung darüber entscheiden, ob das Werbebudget für beliebige Klicks ausgegeben wird oder Menschen erreicht, die tatsächlich nach der angebotenen Leistung suchen.
Warum Google Ads regelmäßig optimiert werden sollten
Eine Google-Ads-Kampagne ist kein statisches System. Suchverhalten, Wettbewerb, Klickpreise und die verfügbaren Kampagnendaten verändern sich.
Gleichzeitig entstehen mit jedem Klick neue Informationen: Welche Suchanfragen haben die Anzeige ausgelöst? Welche Keywords verursachen Kosten? Welche Besucher nehmen Kontakt auf oder buchen einen Termin?
Wer Google Ads optimieren möchte, sollte deshalb nicht einfach Einstellungen verändern, sondern Daten auswerten und daraus gezielte Entscheidungen ableiten.
Suchbegriffe regelmäßig kontrollieren
Einer der wichtigsten Bereiche bei der Google-Ads-Optimierung ist der Bericht über die tatsächlichen Suchbegriffe.
Ein Keyword und ein Suchbegriff sind nicht dasselbe. Das Keyword legen Sie in Ihrer Kampagne fest. Der Suchbegriff ist das, was ein Nutzer tatsächlich bei Google eingegeben hat.
Deshalb kann eine Anzeige auch bei Suchanfragen erscheinen, die zwar mit Ihrem Keyword zusammenhängen, aber nicht zu Ihrer Leistung passen.
- Welche Suchbegriffe verursachen viele Klicks?
- Welche davon passen wirklich zur angebotenen Leistung?
- Welche Suchbegriffe führen zu Conversions?
- Welche Suchanfragen verbrauchen Budget, ohne relevant zu sein?
Keywords anhand echter Suchanfragen weiterentwickeln
Die ursprüngliche Keyword-Liste ist nur der Startpunkt einer Kampagne. Erst die tatsächlichen Suchanfragen zeigen, welche Begriffe Menschen verwenden.
Relevante Suchbegriffe können Hinweise auf neue Keywords geben. Gleichzeitig können Keywords, die dauerhaft unpassende Zugriffe erzeugen, angepasst oder entfernt werden.
Irrelevante Suchanfragen konsequent ausschließen
Bei der Optimierung wird häufig nur danach gesucht, welche Keywords zusätzlich aufgenommen werden könnten. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, für welche Suchanfragen eine Anzeige nicht erscheinen soll.
Über negative Keywords können Begriffe ausgeschlossen werden, die zwar Klicks erzeugen, aber nicht zum Angebot passen.
Dadurch lässt sich vermeiden, dass Teile des Werbebudgets immer wieder für offensichtlich unpassende Suchintentionen verwendet werden.
Regionale Ausrichtung der Google Ads überprüfen
Für lokale Dienstleister ist die geografische Ausrichtung besonders wichtig.
Eine Praxis, Kanzlei oder andere lokale Dienstleistung benötigt normalerweise keine bezahlten Klicks von Menschen, die weit außerhalb des tatsächlichen Einzugsgebietes leben.
Deshalb sollte regelmäßig geprüft werden, aus welchen Regionen die Zugriffe tatsächlich kommen und ob diese Gebiete zum Angebot passen.
Wo befindet sich das Unternehmen?
Wie weit fahren Kunden tatsächlich?
Gibt es in der gewählten Region genügend relevante Suchanfragen?
Aus welchen Regionen entstehen tatsächlich Anfragen oder Buchungen?
Google-Ads-Budget anhand der Ergebnisse einsetzen
Wenn eine Kampagne zu wenige Anfragen erzeugt, liegt die Lösung nicht automatisch in einem höheren Tagesbudget.
Zunächst sollte geprüft werden, welche Suchbegriffe tatsächlich Kosten verursachen und welche davon zu relevanten Ergebnissen beitragen.
Gleichzeitig darf ein Budget nicht so knapp gewählt werden, dass eine Kampagne kaum Daten sammeln kann. Bei kleineren regionalen Kampagnen können beispielsweise etwa 15 bis 20 Euro Tagesbudget ein sinnvoller Ausgangspunkt sein. Das ist jedoch keine allgemeine Mindestvorgabe von Google.
Entscheidend ist außerdem nicht nur der Preis eines einzelnen Klicks. Interessanter ist, was eine tatsächlich gewonnene Anfrage oder ein neuer Kunde kostet.
Ob solche Kosten wirtschaftlich sinnvoll sind, hängt vom Geschäftsmodell, dem Wert eines neuen Kunden und den weiteren Kosten des Unternehmens ab.
Nicht nur Google Ads optimieren – auch die Landingpage prüfen
Selbst eine sehr gut ausgerichtete Kampagne kann Geld verlieren, wenn die dazugehörige Landingpage die Erwartungen der Besucher nicht erfüllt.
Nach dem Klick sollte möglichst schnell deutlich werden, dass der Besucher auf der richtigen Seite gelandet ist.
- Ist die gesuchte Leistung sofort erkennbar?
- Passt die Überschrift zur Suchanfrage und Anzeige?
- Ist klar, für wen das Angebot gedacht ist?
- Werden wichtige Fragen beantwortet?
- Gibt es einen eindeutigen nächsten Schritt?
- Funktioniert die Seite auch auf dem Smartphone gut?
Die Optimierung einer Google-Ads-Kampagne endet deshalb nicht im Google-Ads-Konto. Suchbegriff, Anzeige, Landingpage und Kontaktweg bilden eine zusammenhängende Strecke.
Conversion-Tracking kontrollieren
Klickzahlen zeigen, dass Menschen auf eine Anzeige reagiert haben. Sie zeigen jedoch noch nicht, ob daraus eine für das Unternehmen relevante Handlung entstanden ist.
Deshalb gehört funktionierendes Conversion-Tracking zu einer aussagekräftigen Kampagnenanalyse.
Je nach Geschäftsmodell kann eine relevante Conversion beispielsweise eine Kontaktanfrage, ein Anruf oder eine abgeschlossene Terminbuchung sein.
Erst wenn diese Schritte nachvollziehbar erfasst werden, können Kampagnendaten mit tatsächlichen Ergebnissen in Verbindung gebracht werden.
Welche Kennzahlen sind bei der Optimierung wichtig?
Nicht jede Kennzahl ist für jedes Unternehmen gleichermaßen wichtig. Für eine Kampagne mit dem Ziel, neue Kunden oder Patienten zu gewinnen, sollten Klickzahlen deshalb nicht isoliert betrachtet werden.
Welche tatsächlichen Suchanfragen erzeugen Klicks?
Wie viel kostet ein Besucher über Google Ads?
Wie viele relevante Handlungen entstehen?
Was kostet eine gemessene Anfrage oder Buchung?
Google Ads für Heilpraktiker Psychotherapie optimieren
Bei Heilpraktikern für Psychotherapie zeigt sich besonders deutlich, warum Suchintention, regionale Ausrichtung und Conversion-Tracking zusammenspielen müssen.
Nicht jede Suche rund um Psychotherapie bedeutet, dass jemand aktuell eine private Praxis sucht. Deshalb sollten tatsächliche Suchbegriffe regelmäßig daraufhin überprüft werden, ob sie zu dem konkreten Angebot passen.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie kenne ich dabei auch die Perspektive einer eigenen Praxis. Bei celAItron gibt es deshalb einen eigenen Schwerpunkt für diesen Bereich.
Zur spezialisierten Leistung: Google Ads für Heilpraktiker Psychotherapie
Google Ads optimieren bedeutet systematisch lernen
Eine gute Google-Ads-Optimierung besteht nicht darin, möglichst viele Einstellungen gleichzeitig zu verändern.
Sinnvoller ist ein wiederkehrender Prozess: Suchbegriffe analysieren, Keywords weiterentwickeln, irrelevante Suchanfragen ausschließen, regionale Daten prüfen, Budget bewerten, Landingpage kontrollieren und Conversions messen.
So wird aus einer einmal eingerichteten Kampagne Schritt für Schritt ein System, das auf realen Such- und Nutzerdaten basiert.
Häufige Fragen zum Google Ads optimieren
Wie oft sollte man Google Ads optimieren?
Kampagnen sollten regelmäßig kontrolliert werden. Wie häufig Änderungen sinnvoll sind, hängt unter anderem von Budget, Suchvolumen und der Menge verfügbarer Daten ab. Nicht jede kurzfristige Veränderung erfordert sofort eine Anpassung.
Was sollte man bei Google Ads zuerst optimieren?
Ein sinnvoller Ausgangspunkt sind häufig die tatsächlichen Suchbegriffe. Sie zeigen, welche Suchanfragen Klicks und Kosten verursachen und ob diese zum Angebot passen.
Sollte man bei zu wenigen Anfragen das Budget erhöhen?
Nicht automatisch. Zunächst sollte geprüft werden, ob die richtigen Suchanfragen erreicht werden, die regionale Ausrichtung stimmt und die Landingpage Besucher zuverlässig zur gewünschten Handlung führt.
Warum ist Conversion-Tracking für Google Ads wichtig?
Conversion-Tracking hilft dabei zu erkennen, welche Kampagnen, Suchanfragen und Anzeigen zu relevanten Handlungen wie Kontaktanfragen oder Terminbuchungen beitragen.
Sind günstige Klicks automatisch besser?
Nein. Ein günstiger Klick ist wirtschaftlich wenig wert, wenn daraus keine relevante Anfrage entsteht. Deshalb sollten Klickkosten gemeinsam mit Conversions und Kosten pro Conversion betrachtet werden.
